Pools als Laufwerk einbinden
Pools von SecureFiles erscheinen über WebDAV als Laufwerk im Windows Explorer, im Finder und in gängigen Werkzeugen. Angemeldet wird mit einem eigenen Anwendungskennwort, das sich jederzeit widerrufen lässt.
Über das Laufwerk erscheinen Pools als Verzeichnisse, mit ihren Ordnern und Dateien darunter. Eingebunden wird es über WebDAV, das Windows, macOS und Linux von Haus aus sprechen. Dateien lassen sich dort lesen, ablegen, umbenennen, verschieben und löschen, mit denselben Rechten und Prüfungen wie im Portal.
Was das Laufwerk zeigt
- Jeden Pool, dessen Eigentümer oder Mitglied Sie sind, als Verzeichnis.
- Ordner und Dateien nach den Rechten im Pool und am Ordner. Was im Portal nicht sichtbar ist, erscheint auch hier nicht.
- Nur geprüfte oder ausdrücklich freigegebene Dateien. Eigene Dateien, die noch geprüft werden, sieht nur, wer sie abgelegt hat. Öffnen lässt sich eine eben abgelegte Datei bis 8 MB sofort, eine größere erst nach der Prüfung.
Nicht im Laufwerk erscheinen:
- verschlüsselte Pools, weil der Server dort nur Chiffrat hat,
- Dateien, die ein Betrachter in einem Pool nur als gestempelte Ansicht sehen darf, siehe Nur-Ansicht,
- abgelaufene oder gesperrte Pools.
Gäste haben kein Laufwerk. Ein Pool mit Gästen erscheint dem Eigentümer und den Mitgliedern mit Konto wie jeder andere Pool, solange er nicht verschlüsselt ist. Siehe Gäste in Pools.
Tragen zwei Pools oder zwei Dateien einer Ebene denselben Namen, bekommt der zweite Eintrag einen kurzen Zusatz in Klammern.
Ablegen und ändern
- Ablegen: Eine Datei kommt wie beim Hochladen im Portal in den Pool und wird geprüft. Gilt ein Name im Ordner schon, entsteht eine neue Fassung. Siehe Versionen und Papierkorb.
- Ordner anlegen, umbenennen und verschieben geht ab der Rolle Bearbeiter. Pools selbst entstehen nur im Portal.
- Löschen verschiebt die Datei in den Papierkorb des Pools.
- Umbenennen mit neuer Endung geht nur, wenn die Endung auch beim Hochladen erlaubt wäre. Verschlüsselte Pools lassen sich nicht umbenennen.
- Grenzen des Pools, der Regel und des Kontingents gelten wie im Portal.
- Öffnet jemand eine Datei zum Bearbeiten, etwa in Office, ist sie für andere gesperrt, bis sie wieder geschlossen ist.
Hilfsdateien von Finder, Explorer und Office wie ._Name, .DS_Store, Thumbs.db, desktop.ini oder ~$Name bleiben im Programm und landen nicht im Pool.
Anwendungskennwort ausstellen
Programme wie der Explorer melden sich nicht wie ein Browser an. Sie bekommen deshalb ein eigenes Kennwort, das nur für das Laufwerk gilt.
- In SecureFiles Laufwerk öffnen.
- Neues Kennwort wählen und eine Bezeichnung vergeben, etwa den Namen des Geräts.
- Unter Gültigkeit eine Frist wählen: Unbefristet, 30 Tage, 90 Tage oder 1 Jahr. Unter Rechte entweder Lesen und schreiben oder Nur lesen wählen. Unter Pools lässt sich das Kennwort auf einzelne Pools beschränken. Ohne Auswahl gilt es für alle eigenen Pools.
- Das Kennwort kopieren. Es wird nur einmal angezeigt.
Je Programm oder Gerät ein eigenes Kennwort ausstellen. Geht ein Gerät verloren, genügt es, dessen Kennwort zu widerrufen. Ein Benutzer kann höchstens 20 Anwendungskennwörter gleichzeitig haben. Verlangt der Mandant einen zweiten Faktor, lässt sich ein Kennwort nur aus einer Anmeldung mit zweitem Faktor ausstellen.
Ein Anwendungskennwort gibt nie mehr Rechte als der Benutzer selbst hat. Wer einen Pool verlässt oder ein Recht an einem Ordner verliert, sieht das im Laufwerk bei der nächsten Anfrage.
Einbinden
Adresse und Anmeldename stehen auf der Seite Laufwerk unter Laufwerk einbinden. Der Anmeldename ist die eigene E-Mail-Adresse. Als Kennwort dient das Anwendungskennwort.
- Windows: im Explorer Netzlaufwerk verbinden, die Adresse eintragen, Verbindung mit anderen Anmeldeinformationen herstellen wählen.
- macOS: im Finder Gehe zu, Mit Server verbinden, die Adresse eintragen.
- Linux: im Dateimanager die Adresse mit
davs://statthttps://öffnen, oder mit einem Werkzeug wie rclone einbinden.
Sicherheit
- Das Anwendungskennwort besteht aus 256 Bit Zufall. Gespeichert ist nur sein SHA-256-Wert.
- Die Verbindung läuft ausschließlich verschlüsselt über HTTPS.
- Jeder Abruf über das Laufwerk steht wie ein Abruf im Portal im Protokoll des Pools.
- Nach 30 fehlgeschlagenen Anmeldungen von einer Adresse innerhalb von fünf Minuten nimmt das Laufwerk von dort für diese Zeit keine Anmeldung an.
Anders als der Abruf im Portal laufen Dateien über das Laufwerk durch den Dienst des Laufwerks. Er holt Abrufe vom Speicher und reicht Ablagen dorthin weiter. Nur beim Ersetzen einer bestehenden Datei hält er den Inhalt kurz zwischen, bis er vollständig angekommen ist.
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