Freigaben in Microsoft 365Wer darf worauf zugreifen?

Sie legen in Richtlinien fest, was in SharePoint, OneDrive und Teams geteilt werden darf. 365 Permissions prüft jede Freigabe dagegen und macht aus jeder Freigabe, die der Richtlinie nicht entspricht, eine Aufgabe mit Frist.

8 von 8 im Kasten · 3 Freigaben bereinigt

Dateiinhaltewerden nie gelesen
Vorschauvor jeder Änderung
Betriebin deutschen Rechenzentren
365 PermissionsÜberblickBeispielunternehmen · Scan heute 06:00Beispieldaten
Ablagen nach Zustand
38von 52 Ablagen entsprechen der Richtlinie

Zu erledigen

Die dringendsten Aufgaben, je Ablage zusammengefasst.

Alle 23 Aufgaben
Kritisch„Jeder mit dem Link“ mit BearbeitungsrechtVertrieb / Angebote / Preisliste 2027.xlsx
HochFreigabe an alle MitarbeiterBuchhaltung / Belege 2026
MittelÖffentliches TeamTeam Projekt Nordlicht
MittelFreigabe an ein privates PostfachOneDrive M. Krüger / Steuer 2025

Freigaben entstehen im Alltag. Die Summe sieht niemand.

Ein Link für den Steuerberater, die Agentur im Projektteam, eine Bibliothek für alle, damit es schnell geht. Jede Entscheidung war für sich nachvollziehbar. Über Jahre wird daraus ein Bestand, den keine Admin-Oberfläche auf einer Seite zeigt.

Der Link für den SteuerberaterHoch„Jeder mit dem Link“ mit Leserecht
Die Agentur im ProjektteamMittelFreigabe an eine Gruppe mit Personen außerhalb
Die Bibliothek für alleHochFreigabe an alle Mitarbeiter
Das Projekt ist vorbei, das Team bleibtHochAblage ohne Besitzer
Copilot

Microsoft 365 Copilot und die Suche zeigen jeder Person alles, worauf sie zugreifen darf. Was zu weit freigegeben ist, wird damit auffindbar. Wer Copilot einführt, sollte die Freigaben vorher kennen.

Copilot und Oversharing

Vom Bestand zur erledigten Aufgabe.

Ein Beispiel in sechs Schritten: drei Links „Jeder mit dem Link“ mit Bearbeitungsrecht in der Ablage Vertrieb.

Jede Ablage an ihrer Richtlinie gemessen

Teams, SharePoint-Seiten und OneDrives haben je eine von vier Richtlinien. Auf einen Blick sehen Sie, welche Ablage nicht entspricht und wie weit nach außen geteilt ist.

1 von 6
365 PermissionsAblagenBeispieldaten
Ablage
VertriebSharePoint-Seite · InternEntspricht nicht: 4 Freigaben
Projekt NordlichtTeam · VertraulichEntspricht nicht: 3 Freigaben
BuchhaltungSharePoint-Seite · VertraulichEntspricht nicht: 2 Freigaben
PersonalSharePoint-Seite · Streng vertraulichEntspricht der Richtlinie
MarketingSharePoint-Seite · ÖffentlichEntspricht der Richtlinie

Weitere Wege durch denselben Bestand.

Einstieg über eine Person oder Gruppe, Überprüfung durch die Besitzer und der Nachweis nach außen.

Worauf eine Person oder Gruppe Zugriff hat

Für eine Person außerhalb, eine ausgeschiedene Person oder eine Gruppe aus dem Verzeichnis zeigt 365 Permissions alles, was sie erreicht: direkt, über Links, über Gruppen und über Rollen. Verschachtelte Gruppen werden eingerechnet.

  • Personen außerhalb nach Domäne
  • Mitglieder einer Gruppe direkt aufklappen
  • Alle Zugriffe einer Person außerhalb in einem Schritt entfernen
JB
j.berger@partner-agentur.de
Person außerhalb · 3 Ablagen · 4 Freigaben
Alle Zugriffe entfernen
Projekt Nordlicht / KonzepteBearbeitungsrechtüber Gruppe Projekt Nordlicht Extern, verschachtelt in Projekt Nordlicht
Projekt Nordlicht / PräsentationenLeserechtdirekt
Vertrieb / Angebote / Rahmenvertrag.docxLeserechtüber Link für bestimmte Personen
Marketing / PressebilderLeserechtüber „Jeder mit dem Link“

Vier Richtlinien. Sie legen fest, wer mitlesen darf.

Jede Ablage hat eine Richtlinie: ein Team mit seiner SharePoint-Seite, eine SharePoint-Seite oder ein OneDrive. Die Standardrichtlinie gilt für alle Ablagen ohne eigene, einzelne Ablagen bekommen eine andere, etwa Streng vertraulich für Personal. Vor dem Speichern sehen Sie, welche Freigaben danach der Richtlinie nicht entsprechen.

Wer darf es sehen?Beispieldaten
Alle Ablagenwenn keine eigene Richtlinie gewählt istIntern
PersonalSharePoint-SeiteStreng vertraulich
BuchhaltungSharePoint-SeiteVertraulich
MarketingSharePoint-SeiteÖffentlich
ÖffentlichJeder mit dem Link darf es lesen, auch ohne Konto.Für Pressemappen, Preislisten, Produktblätter.
Internder NormalfallMitarbeiter und eingeladene Personen außerhalb.Für die meisten Teams und Projekte.
VertraulichMitarbeiter und Personen außerhalb mit Gastkonto. Links brauchen ein Ablaufdatum.Für Buchhaltung, Kundendaten, Verträge.
Streng vertraulichNur Mitarbeiter. Nichts geht nach außen.Für Personal und Geschäftsführung.
Alle 15 Regeln je Richtlinie ansehen
Regel7 / 30 Tage
Links
„Jeder mit dem Link“ mit Bearbeitungsrecht.
„Jeder mit dem Link“ mit Leserecht.
Link für alle im Unternehmen in einer vertraulichen Ablage.
Link ohne Ablaufdatum.
Link auf eine Datei aus einem Teams-Chat ohne Ablaufdatum.gilt, sobald eine Frist eingestellt ist
Personen außerhalb und alle Mitarbeiter
Freigabe an alle Mitarbeiter.
Freigabe an ein privates Postfach.
Freigabe an eine Person außerhalb ohne Gastkonto.
Personen außerhalb in Teams und Gruppen
Freigabe an eine Gruppe mit Personen außerhalb.
Öffentliches Team.
Personen außerhalb im Team.
Zuständigkeit und Struktur
Ablage ohne Besitzer.
Nur ein Besitzer.
Freigabe eines gelöschten Kontos.
Sehr viele Einzelfreigaben.ab 1000 · 100 · 25 je Ablage

Fristen: Priorität Kritisch / alle anderen, gezählt ab dem ersten Fund. Die Regeln urteilen über Namen, Arten und Zahlen. Was in einer Datei steht, wird nicht gelesen und nicht bewertet.

Auch die unternehmensweiten Einstellungen zählen.

Was überhaupt geteilt werden kann, legen zehn Einstellungen von Microsoft 365 fest. 365 Permissions zeigt für jede Soll und Ist. Umgestellt wird nichts, die Änderung nehmen Sie selbst in Microsoft 365 vor.

SharePoint und OneDrive
Keine Links „Jeder mit dem Link“Wie empfohlen
Personen außerhalb dürfen nicht weiter teilenIst: erlaubtNicht wie empfohlen
Altprotokolle in SharePoint ausWie empfohlen
Eingeladene Adresse muss zum Konto gehörenWie empfohlen
Personen außerhalb und Anwendungen
Nur Verwalter und berechtigte Personen laden Personen außerhalb einWie empfohlen
Benutzer stimmen Anwendungen nicht selbst zuWie empfohlen
Benutzer registrieren keine AnwendungenWie empfohlen
Anmeldung
Mehrfaktor für VerwalterWie empfohlen
Altprotokolle bei der Anmeldung gesperrtWie empfohlen
Administratoren
Zwei bis vier globale AdministratorenIst: 6Nicht wie empfohlen

Beispieldaten. Jede Einstellung endet mit Wie empfohlen, Nicht wie empfohlen oder Nicht geprüft.

Alle Kunden in einer Tabelle. Der größte Bedarf steht oben.

  • Aufgaben nach Priorität je Kundedazu die unternehmensweiten Einstellungen, die nicht der Empfehlung entsprechen, und der letzte Scan, auch als CSV für Excel.
  • Dieselben Empfehlungen für jeden KundenDie unternehmensweiten Einstellungen je Kunde und je Einstellung nebeneinander.
  • Im selben Partnerportalneben MailGuard, Archive und 365 Backup. In Suite 3 enthalten oder einzeln je Benutzer.
PartnersichtBeispieldaten
KundeKritischHochEinstellungen offenLetzter Scan
Steuerkanzlei3123heute 06:00
Maschinenbau192heute 06:00
Arztpraxen074gestern 06:00
Ingenieurbüro021heute 06:00
Handel010heute 05:30

Was die Verbindung liest und was nicht.

Lesen
Ein globaler Administrator erteilt einmal die Erlaubnis. Die Anwendung verlangt Vollzugriff auf alle Ablagen und nutzt ihn ausschließlich lesend.
Bereinigen
Eine zweite Anwendung mit eigener Erlaubnis. Ohne sie bleibt 365 Permissions rein lesend.
Nie
Dateiinhalte. Erfasst werden Namen, Pfade, Empfänger und Rechte.

In drei Schritten zur ersten Aufgabe.

  1. 1Lesezugriff erlaubenIm Portal, durch einen globalen Administrator. In Microsoft 365 ändert sich dadurch nichts.
  2. 2Erster ScanEr findet alle Ablagen, Gruppen, Personen außerhalb und Freigaben. Danach läuft er täglich.
  3. 3Richtlinien zuordnen, Aufgaben erledigenDas Wichtigste zuerst; was bewusst so bleiben soll, als Ausnahme zulassen, den Rest mit Vorschau bereinigen.

Betrieb in deutschen Rechenzentren, Vertrag mit einem Hersteller aus Hamburg.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei?Beratung vereinbaren
Was ist Microsoft 365 Governance?

Die Regeln und Kontrollen dafür, wer in Microsoft 365 worauf zugreifen darf und wie Inhalte geteilt werden. Conbool 365 Permissions deckt den Teil ab, der sich messen lässt: Freigaben, Personen außerhalb, Besitzer und die unternehmensweiten Einstellungen von Microsoft 365.

Kann ich eigene Richtlinien anlegen?

Ja. Sie wählen eine von vier Richtlinien als Standardrichtlinie und ordnen Ablagen eine andere zu: je Ablage, nach Namen, für die OneDrives einer Gruppe oder für einzelne Ordner, etwa Streng vertraulich für Personal. Jede Richtlinie sagt in einem Satz, wer mitlesen darf. Vor dem Speichern sehen Sie, welche Freigaben danach der Richtlinie nicht entsprechen.

Kann ich Excel anders behandeln als Word?

Nicht über 365 Permissions. Microsoft 365 unterscheidet beim Teilen nicht nach Dateityp. Regeln nach Dateityp bietet nur Microsoft Purview, das eine eigene Lizenz braucht. Wir beraten Sie gern dazu.

Liest Conbool Dateiinhalte?

Nein. Erfasst werden Ablagen, Namen, Pfade, Freigaben und ihre Empfänger. Der Inhalt einer Datei wird nicht geöffnet, nicht klassifiziert und nicht gespeichert. Das Produkt ist deshalb keine Lösung für Data Loss Prevention.

Welche Erlaubnis braucht die Verbindung?

Ein globaler Administrator erteilt einmalig die Erlaubnis für eine Anwendung mit Anwendungsberechtigungen von Microsoft Graph. Sie verlangt Vollzugriff auf alle Ablagen, weil sich die Freigaben einzelner Dateien sonst nicht lesen lassen, und nutzt ihn ausschließlich lesend. Bei Microsoft heißt dieses Recht Sites.FullControl.All. Fehlt eine Rolle, bleibt die betroffene Einstellung als nicht geprüft stehen.

Ändert das Produkt etwas in Microsoft 365?

Nur auf ausdrücklichen Auftrag. Bereinigungen brauchen eine zweite Anwendung mit eigener Erlaubnis und zeigen vorher eine Vorschau. Standardmäßig muss eine zweite Person zustimmen; Unternehmen mit nur einer verwaltenden Person können das abschalten. Möglich sind: Link löschen, Freigabe entfernen, Ablaufdatum setzen, auf Leserecht ändern und alle Zugriffe einer Person außerhalb entfernen. Die unternehmensweiten Einstellungen werden geprüft, aber nicht umgestellt.

Können Besitzer ihre Ablagen selbst prüfen?

Ja. Die Besitzer von Teams, SharePoint-Seiten und OneDrives bekommen eine Mail mit einem persönlichen Link und entscheiden je Freigabe, ob sie bleibt oder entfernt wird. Jeder Entfernung stimmt die IT-Verwaltung zu. Frist, Erinnerung und Abstand der Überprüfung sind einstellbar.

Hilft das bei der Einführung von Microsoft 365 Copilot?

Ja, als Vorbereitung. Copilot findet alles, worauf die jeweilige Person zugreifen darf. Zu weit freigegebene Inhalte werden dadurch leichter auffindbar. 365 Permissions zeigt diese Freigaben und hilft, sie vor der Einführung zu bereinigen. In Copilot selbst greift das Produkt nicht ein.

Ersetzt das den Microsoft Secure Score oder einen CIS-Benchmark?

Nein. Die unternehmensweiten Einstellungen umfassen zehn Einstellungen der Empfehlung Conbool Basis und sind kein vollständiger Benchmark. Der Schwerpunkt liegt auf dem, was Bewertungen der Konfiguration nicht zeigen: der einzelnen Freigabe, der einzelnen Person außerhalb und der Ablage ohne Besitzer.

Lässt sich damit ein Berechtigungskonzept nachweisen?

Die Berichte als PDF und CSV zeigen offene Aufgaben, Ausnahmen mit Begründung, alle Freigaben und die unternehmensweiten Einstellungen zum Stand des letzten Scans. Sie belegen den Ist-Zustand in Microsoft 365. Das Konzept selbst, also wer worauf zugreifen soll, legen Sie fest.

Deckt das Produkt Exchange und Postfachrechte ab?

Nein. Erfasst werden SharePoint, OneDrive, Teams, Microsoft-365-Gruppen und Personen außerhalb mit Gastkonto. Rechte an Postfächern und die Lizenzverwaltung gehören nicht zum Umfang.

Wie wird 365 Permissions lizenziert?

In Suite 3 enthalten oder einzeln je Benutzer zubuchbar.

Für wen ist die Partnersicht gedacht?

Für Systemhäuser und Managed Service Provider, die das Microsoft 365 mehrerer Kunden betreuen. Sie zeigt je Kunde die offenen Aufgaben nach Priorität, die unternehmensweiten Einstellungen, die nicht der Empfehlung entsprechen, und den letzten Scan, den Kunden mit dem größten Handlungsbedarf zuerst.