365 TenantsSicherheitseinstellungen für jeden Microsoft-365-MandantenEnthalten ab Suite 3

Jeder Mandant sicher eingestellt. Ohne dass sich jemand aussperrt.

365 Tenants zeigt Ihnen, wo ein Microsoft-365-Mandant von Ihrem Sicherheitsstandard abweicht, und schließt die Lücken auf Ihre Freigabe. Bevor eine neue Anmelderegel wirksam wird, prüft 365 Tenants, ob sich danach noch alle anmelden können, Sie eingeschlossen.

  • Nichts wird geändert ohne Ihre Freigabe
  • Gelöscht wird nie etwas
  • Rechenzentren in Deutschland
Kanzlei BergerGeprüft vor 2 StundenBeispiel
3Lücken gefundengegenüber Ihrem Standard „Conbool gehärtet“
  • Alte Anmeldewege ohne zweiten Faktor sind offen
  • Die Azure-Verwaltung verlangt keinen zweiten Faktor
  • Jeder Mitarbeiter darf Gäste einladen
  • 38 weitere Einstellungen sind wie vorgesehen
Notfallzugang geprüft: 2 von 2 bereitProbelauf starten

Kennen Sie das?

Drei Momente, die jeder IT-Dienstleister kennt.

Freitag, 16:40 Uhr
„Wer hat das umgestellt?“

Ein Kunde meldet, dass Mitarbeiter plötzlich Dateien an neue Externe weitergeben können. Seit wann das so ist und wer es geändert hat, weiß niemand.

Mit 365 TenantsJede Änderung steht im Verlauf, mit Datum und Urheber. Riskante Änderungen melden sich von selbst.
Kunde 14 von 30
„Das hatten wir doch überall eingerichtet.“

Jeder Mandant wurde von Hand eingestellt, jeder ein wenig anders. Was beim ersten Kunden sorgfältig geplant war, sieht beim vierzehnten anders aus.

Mit 365 TenantsEin Standard für alle Kunden. Je Mandant sehen Sie genau, was fehlt.
Montag, 7:55 Uhr
„Und wenn sich gleich niemand mehr anmelden kann?“

Die neue Anmelderegel ist fertig. Ein Fehler darin, und das ganze Unternehmen steht still, der eigene Administratorzugang eingeschlossen.

Mit 365 TenantsNeue Regeln laufen erst zur Beobachtung. Scharf geschaltet wird nur mit geprüftem Notfallzugang.

So funktioniert es

Vom ersten Blick zur geschlossenen Lücke.

Sie beginnen rein lesend. Geändert wird erst, wenn Sie es freigeben.

  1. 1

    Verbinden

    Ein Administrator des Kunden stimmt einmal zu. Zunächst wird nur gelesen, im Mandanten ändert sich nichts.

    Lesender Zugang erteilt
    Schreibender Zugang: noch nicht
  2. 2

    Vergleichen

    Sie wählen Ihren Standard, etwa unsere fertige Empfehlung. Jede Lücke steht da, in klaren Worten.

    Wie vorgesehen38
    Lücken3
  3. 3

    Angleichen

    Ein Probelauf zeigt jede Änderung, bevor sie passiert. Erst nach Ihrer Freigabe wird geschrieben, danach wird nachgeprüft.

    Probelauf: 3 Änderungen
    Ausgeführt und geprüft

Conditional Access ohne Risiko

Eine falsche Anmelderegel sperrt alle aus. Hier nicht.

Anmelderegeln, bei Microsoft Conditional Access genannt, sind der wirksamste Schutz für Microsoft 365 und zugleich der riskanteste Eingriff. Deshalb gibt es vier Sicherheitsnetze.

Erst der Probelauf

Sie sehen jede Änderung, bevor sie passiert. Geändert wird dabei nichts.

Dann beobachten

Neue Regeln laufen zunächst nur mit. Sie sehen, wessen Anmeldung abgelehnt worden wäre.

Notfallzugang geprüft

Ohne funktionierendes Notfallkonto wird nichts scharf geschaltet. Diese Sperre lässt sich nicht übergehen.

Ein Schritt zurück

Der letzte Lauf lässt sich zurücknehmen. Gelöscht wird dabei nie etwas.

Bereit zum Scharfschalten?

Beispiel
  • Notfallzugang funktioniert2 von 2 Notfallkonten aktiv, mit voller Berechtigung
  • Beobachtungszeit abgelaufenDie neuen Regeln liefen eine Woche lang mit
  • 3 Anmeldungen wären abgelehnt wordenEin Scanner und zwei Konten mit altem Mailprogramm
  • Sie haben die Auswertung gesehenErst danach lässt sich scharf schalten
Scheitert der Schritt, wird der alte Schutz wieder eingeschaltet.Scharf schalten

Configuration Drift

Sie erfahren es zuerst. Nicht Ihr Kunde.

Kein Mandant bleibt, wie er eingerichtet wurde. Eine Ausnahme für ein Projekt, eine Einstellung beim Anbinden einer App, eine Freigabe unter Zeitdruck: 365 Tenants hält jede Änderung fest und meldet die riskanten sofort.

  • Alle 4, 12 oder 24 Stunden liest 365 Tenants den Mandanten und vergleicht ihn mit der letzten Aufnahme.
  • Mit Urheber. Wer geändert hat, kommt aus dem Protokoll von Microsoft. Der Verlauf lässt sich als CSV ausgeben.
  • Meldung bei riskanten Änderungen, auch bevor Microsoft den Urheber geliefert hat.
365 TenantsÄnderungenKanzlei BergerBeispiel
  1. 03.03.

    Standard zugewiesen: Conbool gehärtet, Fassung 3

    IT-Partner, im Conbool-Portal

    Erste Aufnahme
  2. 21.03.

    Gäste einladen: jetzt jeder Mitarbeiter

    m.schulz@kanzlei-berger.de, im Entra Admin Center

    HochMeldung versandt
  3. 08.05.

    Teilen in SharePoint: auch an neue Externe

    admin@kanzlei-berger.de, im SharePoint Admin Center

    HochMeldung versandt
  4. 02.06.

    Regel „Zweiter Faktor für alle“ abgeschaltet

    Urheber folgt aus dem Protokoll von Microsoft

    KritischMeldung versandt
KritischEin Schutz, der wirksam war, fällt weg.
HochEine Tür geht auf, die vorher zu war.
MittelNicht gefährlich, aber ungewöhnlich.

Und wenn ein Lauf doch nicht passt?

Der jüngste Lauf lässt sich zurücknehmen, soweit seine Änderungen noch so dastehen. Was seither jemand anderes geändert hat, bleibt unangetastet.

Lauf vom 14.10.Kanzlei BergerAusgeführt und geprüft
AnlegenAlte Anmeldewege sperrenErledigt
AnlegenZweiter Faktor für die Azure-VerwaltungErledigt
ÄndernWer Gäste einladen darfErledigt
ZurücknehmenGelöscht wird nichtsZurücknehmen
AbschaltenAlte Anmeldewege sperrenneu angelegt
ZurückstellenWer Gäste einladen darfWert von vorher
Bleibt stehenZweiter Faktor für die Azure-Verwaltungseither geändert

Probieren Sie es aus

Nur echte Lücken. Kein Rauschen.

Ist ein Kunde an einer Stelle strenger eingestellt als Ihr Standard, bleibt er es. Fehlt ihm eine Lizenz, wird nichts verlangt, was er gar nicht haben kann. Wählen Sie einen Beispielkunden:

Beispiel

3 Lücken

Drei Einstellungen fehlen oder weichen von Ihrem Standard ab. Der Probelauf schließt sie. Eine Einstellung ist strenger als verlangt und bleibt so.

Microsoft 365 Business Premium · 40 Benutzer

  • Zweiter Faktor für alle BenutzerIst eingeschaltetIn Ordnung
  • Zweiter Faktor für AdministratorenIst eingeschaltetIn Ordnung
  • Zweiter Faktor für die Azure-VerwaltungFehlt, wird ergänztLücke
  • Alte Anmeldewege gesperrtFehlt, wird ergänztLücke
  • Gäste nur auf EinladungJeder Mitarbeiter darf einladen, wird angepasstLücke
  • Gäste besitzen keine GruppenWie vorgesehenIn Ordnung
  • Freigaben nur an bekannte GästeStrenger: nur innerhalb der Organisation. Bleibt so.Strenger
  • Fremden Organisationen nicht pauschal vertrauenWie vorgesehenIn Ordnung

Unsere Empfehlung

Startklar ab dem ersten Tag: „Conbool gehärtet“.

Zehn Einstellungen, die in fast jedem Mandanten fehlen. Sie übernehmen die Empfehlung und passen sie an. Oder Sie machen einen eigenen, gut eingerichteten Mandanten zum Standard für alle anderen.

Zweiter Faktor

Ein erbeutetes Kennwort allein reicht nicht mehr.

  • Für alle Benutzer
  • Eigens für Administratoren
  • Für die Azure-Verwaltung
  • Alte Anmeldewege ohne zweiten Faktor gesperrt

Anmeldung

Sichere Wege bleiben offen, unsichere werden abgelöst.

  • Security Defaults werden sauber abgelöst
  • Authenticator-App und Passkeys bleiben an

Gäste

Externe sehen nur, was sie sehen sollen.

  • Gäste nur auf Einladung
  • Eingeschränkte Sicht ins Verzeichnis
  • Gäste besitzen keine Gruppen

Teilen

Dateien gehen nicht an Unbekannte.

  • Freigaben nur an bekannte Gäste
  • Fremden Organisationen nicht pauschal vertrauen

Ihr Standard lockert nie. Ist ein Kunde irgendwo strenger eingestellt, bleibt das so. Werte, die je Kunde verschieden sind, etwa die Notfallkonten, trägt jeder Kunde selbst ein.

Für IT-Dienstleister und MSPs

Einmal einrichten. Bei jedem Kunden.

Statt dreißig Mandanten einzeln einzustellen, legen Sie Ihren Standard einmal fest und weisen ihn jedem Kunden zu.

  • Jeder Kunde mit eigenen WertenNotfallkonten und IP-Bereiche trägt jeder Kunde selbst ein. Fremde Werte wandern nie mit.
  • Neue Fassung, keine ÜberraschungÄndern Sie Ihren Standard, ändert sich bei keinem Kunden etwas von selbst. Sie entscheiden, wann wer umsteigt.
  • Alles in einem PortalIn Suite 3 enthalten oder einzeln je Benutzer zubuchbar, neben MailGuard, 365 Permissions und 365 Backup im selben Portal.
Ihr StandardConbool gehärtet, Fassung 3Beispiel
Kanzlei BergerFassung 33 Lücken
Praxis am HafenFassung 31 Lücke
Nordwerk GmbHFassung 3Alles wie vorgesehen
Steuerbüro Lenznoch Fassung 2Umstieg möglich

Vertrauen

Was 365 Tenants nie tut.

Ein Werkzeug, das in die Sicherheit Ihrer Kunden eingreift, braucht klare Grenzen. Das sind unsere.

  • Nieohne Ihre Freigabe etwas ändern.Lesen und Schreiben laufen über zwei getrennte Zugänge. Wer nur vergleichen will, erteilt nur den lesenden.
  • Nieetwas löschen.Auch beim Zurücknehmen nicht: neue Regeln werden abgeschaltet, geänderte Werte zurückgestellt.
  • Niescharf schalten ohne Notfallzugang.Eine Regel, die die Notfallkonten nicht ausnimmt, lässt sich gar nicht erst freigeben.
  • NieMails, Dateien oder Chats lesen.Gelesen werden Einstellungen und Regeln, keine Inhalte.
  • NieSoftware beim Kunden installieren.Kein Agent auf Servern oder Arbeitsplätzen.
Rechenzentren in DeutschlandHersteller aus Hamburg

Entra ID und Microsoft 365

Elf Bereiche, die über die Sicherheit eines Mandanten entscheiden.

Alle elf werden gelesen und mit Ihrem Standard verglichen. Zehn davon lassen sich angleichen, die Lizenzen werden nur gelesen.

  • Conditional AccessAnmelderegeln
  • Security DefaultsMicrosofts Grundschutz
  • AuthentifizierungsmethodenAuthenticator, Passkeys
  • Authentifizierungsstärkenetwa nur phishingresistent
  • Authentifizierungskontextefür vertrauliche Bereiche
  • Benannte StandorteIP-Bereiche und Länder
  • Benutzer- und Gastrechtewer einladen darf, was Gäste sehen
  • Mandantenübergreifender ZugriffVertrauen in fremde Organisationen
  • Microsoft-365-GruppenGäste als Besitzer
  • SharePoint und OneDrivewie weit geteilt werden darf
  • Lizenzenwas der Mandant kann, nur gelesen

Häufige Fragen zu 365 Tenants

Was macht 365 Tenants?

365 Tenants hält einen sicheren Stand der Einstellungen eines Mandanten als Vorlage fest: welche Richtlinien für bedingten Zugriff gelten, welche Anmeldemethoden zugelassen sind, was Gäste dürfen und wie weit geteilt werden darf. Jeder Mandant wird regelmäßig damit verglichen, und die Vorlage lässt sich mit Probelauf in den Mandanten bringen.

Welche Lizenzen braucht der Mandant?

Lesen und vergleichen geht in jedem Mandanten. Conditional Access setzt Entra ID P1 voraus, das etwa in Microsoft 365 Business Premium enthalten ist. Fehlt die Lizenz, schreibt 365 Tenants diese Einträge nicht und zählt sie nicht als Abweichung.

Was passiert mit den Security Defaults?

Security Defaults und eigene Richtlinien für bedingten Zugriff schließen einander aus. Sie bleiben an, bis scharf geschaltet wird, und gehen im selben Lauf aus, der die MFA für alle wirksam macht. Scheitert dieser Lauf, schaltet 365 Tenants sie wieder ein.

Kann ich mich mit Conditional Access aussperren?

Genau dagegen ist das Scharfschalten gebaut. Es braucht mindestens ein taugliches Notfallkonto, eine Auswertung der Anmeldungen im Berichtsmodus und eine abgelaufene oder ausdrücklich verkürzte Beobachtungsfrist. Eine sperrende Richtlinie ohne Ausnahme der Notfallkonten lässt sich nicht freigeben.

Was ist ein Break-Glass-Konto?

Ein Notfallkonto mit der Rolle Globaler Administrator, das von Richtlinien für bedingten Zugriff ausgenommen ist und nur im Notfall benutzt wird. 365 Tenants prüft, ob es vorhanden, aktiv, Globaler Administrator und nicht aus einem lokalen Verzeichnis synchronisiert ist.

Lässt sich ein Lauf rückgängig machen?

Der jüngste Lauf lässt sich zurückrollen, soweit seine Änderungen noch so dastehen. Geänderte Werte werden zurückgestellt, neue Richtlinien abgeschaltet. Gelöscht wird nie etwas, und was jemand anderes seither geändert hat, bleibt stehen.

Ist Conbool gehärtet ein CIS-Benchmark?

Nein. Conbool gehärtet ist die Grundhärtung von Conbool mit zehn Einträgen und kein vollständiger Benchmark. Viele Einträge decken sich mit Empfehlungen des CIS-Benchmarks für Microsoft 365, etwa MFA für alle und das Blockieren alter Protokolle. Eigene Vorlagen lassen sich beliebig weiter fassen.

Deckt 365 Tenants auch Intune ab?

Nein. Geräteverwaltung und Intune-Richtlinien gehören nicht zum Umfang. 365 Tenants arbeitet mit den Einstellungen von Entra ID und den Freigabeeinstellungen von SharePoint und OneDrive.

Ist das ein Backup von Entra ID?

Nein. 365 Tenants hält Einstellungen fest, vergleicht sie und rollt Vorlagen aus. Benutzer, Gruppen und Anwendungen sichert 365 Backup, mit eigener Wiederherstellung.

Wie unterscheidet sich das von Microsoft 365 Lighthouse?

Lighthouse ist Microsofts Oberfläche für Partner mit eigenen Grundeinstellungen. 365 Tenants setzt auf eigene Vorlagen mit Platzhaltern je Kunde und unveränderlichen Fassungen, auf einen Trockenlauf vor jedem Schreiben und auf ein Scharfschalten erst nach Prüfung der Notfallkonten. Gelesen und geschrieben wird über Apps mit Zustimmung im Kundenmandanten.

Damit jeder Mandant so bleibt, wie Sie ihn eingerichtet haben.

Wir zeigen Ihnen 365 Tenants an einem echten Mandanten, von der ersten Prüfung bis zum Probelauf.