DMARC-Policy migrieren: von p=none zu p=reject
Gestaffelt von p=none über p=quarantine zu p=reject migrieren, ohne dass legitime Geschäfts-Mail bricht. Mit pct-Staffelung und Kontrolle über die Reports.
Der Sprung direkt auf p=reject kostet legitime Nachrichten. Die sichere Migration verläuft in drei Stufen, jede erst nach Kontrolle der Berichte.

Empfehlungen führen gestaffelt zu p=reject.
Stufe 1: p=none
Der Einstieg ist reine Beobachtung. p=none verändert die Zustellung nicht und sammelt über die rua-Adresse Berichte. Üblich sind zwei bis vier Wochen, bis alle legitimen Sendequellen in den Aggregat-Reports sauber authentifizieren.
Stufe 2: p=quarantine
Sind die Quellen bekannt und ausgerichtet, folgt p=quarantine. Nicht authentifizierte Nachrichten landen beim Empfänger im Spam-Ordner. Über das pct-Tag lässt sich der Anteil langsam steigern, etwa pct=25, dann pct=50, bis pct=100. So wirkt sich ein übersehener Sender nur auf einen Teil der Nachrichten aus.
Stufe 3: p=reject
Bleibt die Erfolgsrate auch unter Quarantäne stabil, folgt p=reject. Spoofing wird nun hart abgewiesen. Conbool empfiehlt diesen Schritt automatisch, sobald die Erfolgsrate über 14 Tage stabil auf hohem Niveau liegt. Erst mit durchgesetztem p=reject ist auch die Grundlage für BIMI gelegt, die Anzeige des verifizierten Markenlogos beim Empfänger.
Subdomains und pct beachten
Ohne das sp-Tag erben Subdomains die Policy der Hauptdomäne. Für Subdomains mit eigenem Mailflow empfiehlt sich eine explizite sp-Regel. Sinkt die Erfolgsrate nach einer Anhebung, ist die Policy vorübergehend zurückzunehmen und die Ursache in den Reports zu prüfen, meist eine neue oder fehlkonfigurierte Sendequelle.
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Die Tags im Detail beschreibt DMARC-Record im DNS erstellen. Wie Ausrichtung überhaupt zustande kommt, zeigt SPF und DKIM als Grundlage von DMARC. Den Gesamtüberblick gibt die Kategorie DMARC Reports sowie die Lösungsseite DMARC-E-Mail-Authentifizierung.