Ausgabe und Abruf: die Sicherung als Datei

Wie eine Ausgabe angefordert wird, wer den Abruflink verwenden darf, wie lange er gilt und mit welchen Programmen sich das verschlüsselte Archiv öffnen lässt.

Nicht jede Wiederherstellung führt zurück nach Microsoft 365. Oft ist die Datei der bessere Weg: nach einem Verschlüsselungsvorfall, für eine Auskunft an Dritte, oder wenn Microsoft für die Quellenart keinen Weg zurück anbietet.

Die Ausgabe braucht keine Zustimmung zum Zurückschreiben. Sie steht immer zur Verfügung.

Ablauf

  1. In der Tour als Ziel als Datei wählen.
  2. Empfänger festlegen. Ohne Angabe geht die Meldung an die Eigentümer und Administratoren des Kontos.
  3. Warten. Je nach Umfang dauert die Erzeugung Minuten bis Stunden.
  4. Die Fertigmeldung enthält einen Knopf zum Abruf.

Der Link gilt für genau eine Anmeldeadresse: die, an die die Meldung ging. Eine weitergeleitete Mail nützt niemandem, und das Protokoll weiß dadurch nicht nur, dass die Datei geholt wurde, sondern von wem.

Der Abruf steht sieben Tage bereit. Danach führt der Link nicht mehr zum Ziel; eine neue Ausgabe lässt sich jederzeit anfordern.

Führt der Link ins Leere, sagt die Seite warum: unvollständig oder zurückgezogen, abgelaufen, oder auf eine andere Anmeldeadresse ausgestellt.

Das Archiv öffnen

Die Datei ist mit AES-256 verschlüsselt. Sie öffnet sich mit 7-Zip, WinZip, WinRAR oder PeaZip. Das eingebaute Archivprogramm von Windows und macOS beherrscht dieses Verfahren nicht und meldet stattdessen einen Fehler oder fragt endlos nach dem Kennwort.

Das Kennwort steht nicht in der Mail, sondern auf der Seite hinter dem Knopf, also erst nach der Anmeldung. Wer die Mail abfängt, hat damit noch nichts.

Ausgaben, die vor dem 23. August 2026 erzeugt wurden, tragen kein Kennwort.

Was im Protokoll steht

Jeder Abruf wird protokolliert, mit Zeitpunkt und abrufender Person. Die Seite zeigt Ihnen selbst an, wann die Datei zuletzt geholt wurde — ein zweiter Abruf, den Sie nicht veranlasst haben, fällt damit auf.