Wiederherstellbarkeit jährlich prüfen
Schritt-für-Schritt-Anleitung für die mindestens jährliche Prüfung nach den Geschäftsbedingungen, vom Nachweislauf über die Probewiederherstellung bis zum ablagefähigen Nachweis.
Die Geschäftsbedingungen verpflichten Sie, mindestens einmal jährlich zu prüfen, ob die Sicherungsläufe erfolgreich sind und ob sich Elemente wiederherstellen lassen. Diese Seite beschreibt, wie Sie das tun und was Sie am Ende in der Hand halten.
Rechnen Sie mit ein bis zwei Stunden. Der größte Teil davon ist Wartezeit.
Warum eine Prüfung nötig ist
Ein grüner Sicherungslauf sagt, dass Daten abgelegt wurden. Er sagt nicht, dass sie sich zurückholen lassen. Zwischen beidem liegen die Verschlüsselung, das Speicherziel und der Weg zurück nach Microsoft — drei Stellen, an denen etwas still ausfallen kann.
Genau deshalb steht die Pflicht in den Geschäftsbedingungen, und genau deshalb genügt der tägliche Nachweislauf allein nicht: er prüft eine Stichprobe der Ablage, nicht den vollständigen Weg zurück.
Schritt 1: Nachweisseite öffnen
Öffnen Sie im Modul die Nachweisseite. Prüfen Sie das Alter der letzten Stichprobe. Liegt sie mehr als 48 Stunden zurück, klären Sie das zuerst — eine Prüfung auf einem stehengebliebenen Nachweislauf ist keine Prüfung.
Notieren Sie Datum und Ergebnis.
Schritt 2: Statusbericht ziehen
Ziehen Sie den Statusbericht über alle Schutzeinheiten. Achten Sie auf zwei Dinge:
- Einheiten im Zustand ohne gültige Sicherung
- Einheiten unter nicht gesichert mit dem Grund Noch nicht für die Sicherung ausgewählt
Beides sind Befunde, die vor der Probewiederherstellung geklärt gehören.
Schritt 3: Je Quellenart eine Einheit auswählen
Wählen Sie aus jeder Quellenart, die Sie sichern, eine Einheit aus. Nehmen Sie nicht die kleinste: eine Prüfung an einem leeren Postfach belegt nichts.
Schritt 4: Wiederherstellen
Führen Sie die Tour für jede gewählte Einheit durch. Zwei Wege sind zulässig:
- In ein Testziel — ein eigens angelegtes Postfach oder OneDrive. Das prüft den vollständigen Weg einschließlich des Schreibens nach Microsoft.
- Als Datei — schneller und ohne Schreibzugriff. Das prüft Ablage, Entschlüsselung und Zusammenbau, nicht aber den Rückweg.
Prüfen Sie mindestens einmal im Jahr auch den Weg in ein Testziel, nicht nur die Datei.
Schritt 5: Ergebnis vergleichen
Öffnen Sie das Ergebnis und vergleichen Sie es mit dem Original:
- Sind die erwarteten Elemente da?
- Sind Anlagen vorhanden und lassen sie sich öffnen?
- Stimmen Absender, Empfänger und Datum?
- Bei Dateien: stimmt der Inhalt, nicht nur der Name?
Stichproben genügen. Zehn Elemente je Einheit sind eine belastbare Probe.
Schritt 6: Nachweis ablegen
Geben Sie den Vorgang aus dem Protokoll aus. Der Eintrag enthält Zeitpunkt, handelnde Person, Quelle, Ziel und Ergebnis.
Legen Sie zusammen ab:
- den Protokollauszug
- das Ergebnis des Nachweislaufs aus Schritt 1
- eine kurze Notiz, welche Einheiten Sie geprüft und was Sie verglichen haben
Damit ist die Pflicht erfüllt und belegbar.
Wenn die Prüfung nicht besteht
Meldet ein Vergleich fehlende oder unlesbare Inhalte, ist das ein Befund und kein Bedienfehler. Wenden Sie sich an den Support, mit dem Protokollauszug und der Angabe, welche Einheit und welcher Stand betroffen sind.
Sichern Sie in der Zwischenzeit weiter. Ein Befund an einer Einheit sagt nichts über die übrigen, und ein abgeschalteter Lauf macht die Lage nur schlechter.