Was ist eine PST-Datei?
PST steht für Personal Storage Table. Outlook legt darin Nachrichten, Kalender und Kontakte als eine Datei auf dem Rechner ab, etwa bei einem Export oder als Archiv.
Weil die Datei außerhalb des Servers liegt, ist sie in keiner Sicherung des Postfachs enthalten. Für den Dauerbetrieb im Unternehmen ist ein Postfach mit Archiv die bessere Ablage.
PST-Datei in Outlook importieren
Im klassischen Outlook für Windows führt der Import über das Menü Datei:
- 1Auf Datei klicken, dann Öffnen und Exportieren und Importieren/Exportieren.
- 2Aus anderen Programmen oder Dateien importieren wählen und auf Weiter klicken.
- 3Outlook-Datendatei mit der Endung .pst wählen und auf Weiter klicken.
- 4Die PST-Datei auswählen und festlegen, wie Outlook mit Duplikaten umgeht.
- 5Den Zielordner wählen und auf Fertig stellen klicken.
Das neue Outlook für Windows
Im neuen Outlook ist der Import von E-Mails, Kontakten und Kalenderelementen laut Microsoft derzeit nicht verfügbar. Nachrichten in einer PST-Datei lassen sich dort öffnen und verschieben, Kalender und Kontakte aus der Datei nicht.
Wer eine PST-Datei vollständig einlesen will, nutzt dafür das klassische Outlook oder übernimmt die Datei auf dem Server in das Postfach.
PST oder OST?
Eine OST-Datei ist die Offline-Kopie eines Kontos, die Outlook selbst anlegt. Sie gehört zu genau diesem Konto und ist nicht für die Weitergabe gedacht.
Für einen Umzug exportieren Sie die Inhalte deshalb aus Outlook in eine PST-Datei oder ziehen das Postfach direkt vom Server um.
PST-Datei in ein neues Postfach übernehmen
Beim Wechsel des Anbieters ist der Import am Server der kürzere Weg: Die Datei wird einmal hochgeladen und landet im Postfach, ohne dass ein Rechner tagelang laufen muss.
Das lohnt sich vor allem für alte Archive und für Postfächer ausgeschiedener Personen, die nur noch als Datei vorliegen.
E-Mail-Umzug