Notfallbetrieb · Continuity

Das Mailsystemsteht.Der Betrieb nicht.

E-Mail Continuity hält den Mailkanal offen, während Microsoft 365 oder ein eigener Server nicht antwortet. Post wird weiter angenommen, gelesen und beantwortet und läuft nach der Störung automatisch ins Postfach nach.

Was eine Lösung leisten muss, damit sie im Ernstfall trägt

Vier Punkte, an denen Vorsorge in der Praxis scheitert.

Annahme statt Abweisung

Antwortet das Zielsystem nicht, muss eine vorgelagerte Instanz die Nachricht trotzdem annehmen. Sonst hängt die Post beim Absender und niemand weiß, was unterwegs ist.

Lesen genügt nicht

Wer nur lesen kann, ist erreichbar, aber nicht handlungsfähig. Antworten muss möglich sein, und zwar mit der gewohnten Absenderadresse.

Der Zugang muss vorher stehen

Wer sich ausschließlich über Microsoft anmeldet, kommt bei einem Ausfall des Anmeldedienstes nicht hinein. Das lässt sich hinterher nicht mehr herstellen.

Danach muss alles zurückfließen

Ohne automatische Nachlieferung bleiben die Nachrichten der Störung in einem Nebenkanal liegen und fehlen später im Postfach und im Archiv.

So arbeitet der Notfallbetrieb

Kein Umschalten, kein Vorbereiten im Moment der Störung.

1. Mitlaufende Ablage

Jede eingehende Nachricht wird beim Durchlauf durch das Gateway zusätzlich abgelegt, unabhängig davon, ob gerade eine Störung vorliegt.

2. Zugriff und Antwort im Browser

Ihr Team meldet sich an der Conbool-Oberfläche an, liest weiter und antwortet. Die Absenderadresse wird gegen die eigenen Adressen geprüft, bevor etwas hinausgeht.

3. Nachlieferung nach der Störung

Sobald das Zielsystem wieder annimmt, werden die Nachrichten automatisch ins Postfach nachgeliefert. Niemand muss etwas nachtragen.

ZustellwegStörung
Absender außerhalb
Conbool Gateway

Microsoft 365

keine Annahme

Notfallbetrieb

lesbar und beantwortbar

Sobald das Zielsystem wieder annimmt, läuft alles automatisch ins Postfach nach.
Der Weg der Nachricht

Ein Weg ist zu, der andere offen.

Das Gateway steht vor Ihrem Postfachsystem. Antwortet dieses nicht mehr, nimmt Conbool die Nachricht trotzdem an und stellt sie in der eigenen Oberfläche bereit.

Annahme statt Abweisung, auch im Ausfall

Lesen und antworten im Browser

Absenderadresse wird vor dem Versand geprüft

Nachlieferung startet automatisch

Was den Unterschied macht

Sechs Punkte, die im Ernstfall zählen.

Kein Handgriff bei Eintritt

Der Bestand läuft dauerhaft mit. Im Ernstfall entfällt die Frage, ob die Vorsorge tatsächlich funktioniert.

Antworten mit gewohntem Absender

Geschäftspartner sehen keinen Unterschied. Fremde Absenderadressen sind ausgeschlossen, geprüft wird gegen die hinterlegten eigenen Adressen.

Meldung über einen anderen Weg

Die Benachrichtigung läuft bewusst nicht über die Postfächer, die gerade betroffen sind. Eine Absicherung, von der niemand erfährt, ist keine.

Vorgeschichte aus dem Archiv

Mit Conbool Archive steht auch der ältere Schriftverkehr zur Verfügung, nicht nur die Post seit Beginn der Störung.

Bereitschaft vorab prüfbar

Die Oberfläche zeigt, wer im Ernstfall wirklich hineinkommt und wer nur über den ausgefallenen Anmeldedienst käme.

Automatische Löschung nach Frist

Die Notfallkopie wird nach Ablauf der eingestellten Frist selbsttätig entfernt, ohne Zutun und ohne Restbestände.

Vorsorge im Vergleich

Was die üblichen Antworten auf einen Ausfall leisten.

 
Mit Conbool
Ohne Vorsorge
Eingehende Post wird während der Störung angenommen
ja
nein
Antworten während der Störung
ja
nein
Automatische Nachlieferung ins Postfach
ja
entfällt
Meldung über einen nicht betroffenen Weg
ja
nein
Zugang vorab überprüfbar
ja
nein

Die Spalte ohne Vorsorge beschreibt den Normalfall ohne vorgelagerte Instanz, nicht ein bestimmtes Wettbewerbsprodukt.

Häufige Fragen

Was bedeutet E-Mail Continuity genau?
Der Begriff bezeichnet Vorsorge dafür, dass der Mailkanal weiterläuft, während das eigentliche Mailsystem nicht erreichbar ist. Er umfasst Annahme, Zugriff und Antwort sowie die Rückführung nach der Störung.
Funktioniert das auch mit eigenem Exchange-Server?
Ja. Der Notfallbetrieb setzt am Gateway an und nicht am Postfachsystem. Ob dahinter Microsoft 365 oder ein eigener Server steht, ändert nichts.
Was ist der Unterschied zu einem Backup?
Ein Backup holt verlorene Inhalte zurück, sobald sie fehlen. Continuity sorgt dafür, dass währenddessen überhaupt weitergearbeitet werden kann. Beides löst verschiedene Probleme und ersetzt einander nicht.
Merken Geschäftspartner, dass wir im Notfallbetrieb sind?
Nein. Antworten gehen über den regulären Ausgang mit der gewohnten Absenderadresse hinaus.
Was muss vorbereitet sein?
Jeder, der im Ernstfall Zugriff braucht, benötigt vorab einen Zugang, der nicht ausschließlich am Anmeldedienst des ausgefallenen Systems hängt. Die Oberfläche weist offen aus, wo das noch fehlt.
Erfüllt das eine Anforderung aus NIS2?
Betriebskontinuität und Krisenmanagement gehören ausdrücklich zu den geforderten Maßnahmen. Der Mailkanal ist dabei der Kanal, dessen Ausfall am schnellsten spürbar wird.

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