Awareness · Simulation

Die eine Mail,die niemandhinterfragt.

Eine Phishing-Simulation zeigt nicht, wer unaufmerksam ist. Sie zeigt, welche Maschen bei Ihnen funktionieren und wo eine kurze Erklärung mehr bewirkt als eine weitere Richtlinie.

Warum viele Simulationen mehr schaden als nützen

Vier Fehler, die eine gute Idee verbrennen.

Alle bekommen dieselbe Mail am selben Tag

Nach zehn Minuten weiß es das ganze Haus, und ab dann misst die Simulation nur noch, wie schnell sich Nachrichten im Flur verbreiten.

Die Testmail ist zu offensichtlich

Wer nur plumpe Fälschungen verschickt, bestätigt das falsche Gefühl von Sicherheit. Angreifer verschicken keine plumpen Fälschungen.

Wer klickt, wird gemeldet

Sobald eine Auswertung Namen an Vorgesetzte trägt, entsteht Angst statt Aufmerksamkeit. Vorfälle werden danach nicht mehr gemeldet, sondern verschwiegen.

Nach dem Klick passiert nichts

Eine Simulation ohne anschließende Erklärung ist eine Statistik. Der Lerneffekt entsteht erst in dem Moment, in dem jemand versteht, woran es zu erkennen gewesen wäre.

So läuft eine Simulation bei Conbool

Vorbereiten, streuen, erklären.

1. Kreis und Masche wählen

Sie legen fest, welche Abteilungen teilnehmen und an welchen Maschen sich die Nachrichten orientieren sollen.

2. Zeitlich verteilt versenden

Die Nachrichten gehen gestreut über Tage hinaus, damit sich die Simulation nicht selbst ankündigt.

3. Sofort erklären

Wer reagiert hat, bekommt unmittelbar eine kurze Einheit zu genau dieser Masche, ohne Meldung an Dritte.

Was die Simulation ausmacht

Sechs Punkte, die über die Wirkung entscheiden.

Realistische Vorlagen

Die Nachrichten orientieren sich an Maschen, die tatsächlich im Umlauf sind, und nicht an offensichtlichen Testmails.

Streuung über die Zeit

Versand verteilt statt gebündelt, damit das Ergebnis den Alltag abbildet und nicht die Flurfunkgeschwindigkeit.

Erklärung statt Meldung

Auf die Reaktion folgt eine kurze Einheit, keine Benachrichtigung an Vorgesetzte.

Auswertung auf Gruppenebene

Ergebnisse je Abteilung und Zeitraum, ohne Rangliste einzelner Beschäftigter.

Runde 3Testnachricht

Ihr Postfach hat das Speicherlimit erreicht

it-service@postfach-verwaltung.net

Das war eine Simulation

Die Absenderdomäne gehört nicht zu Ihrem Unternehmen. Bei echten Meldungen dieser Art hilft ein Blick auf die Adresse hinter dem Anzeigenamen.

Wer nicht reagiert hat, bekommt nichts. Es gibt keine Rangliste und keine Meldung an Vorgesetzte.

Was der Empfänger sieht

Erst die Nachricht, dann die Erklärung.

Die Simulation endet nicht mit einem Klick, sondern mit einer kurzen Erklärung. Der Lerneffekt entsteht genau in dem Moment, in dem jemand versteht, woran es zu erkennen gewesen wäre.

Vorlagen orientieren sich an echten Maschen

Versand über Tage verteilt

Erklärung sofort, ohne Meldung an Dritte

Auswertung nur auf Gruppenebene

Simulation gegen reine Unterweisung

Was beide Wege leisten.

 
Mit Simulation
Nur Unterweisung
Verhalten im Alltag wird sichtbar
ja
nein
Schulung trifft die tatsächliche Schwäche
ja
nein
Entwicklung über die Zeit messbar
ja
nein
Nachweis über eine Anwesenheitsliste hinaus
ja
nein
Abstimmung mit dem Betriebsrat nötig
ja
in der Regel nicht

Die letzte Zeile ist bewusst keine Wertung. Eine Simulation wertet Verhalten aus und ist deshalb mitbestimmungsrelevant, eine reine Unterweisung meist nicht.

Häufige Fragen

Ist eine Phishing-Simulation überhaupt erlaubt?
Ja, sie ist verbreitete Praxis. Sie wertet Verhalten aus und ist damit mitbestimmungsrelevant, weshalb der Betriebsrat einzubeziehen ist. Die Beschränkung auf Gruppenauswertung nimmt der Abstimmung den schwierigsten Punkt.
Was passiert mit jemandem, der klickt?
Er bekommt eine kurze Erklärung zu dieser Masche. Es gibt keine Meldung an Vorgesetzte und keine Rangliste.
Woran misst man den Erfolg?
An der Entwicklung über mehrere Runden hinweg, nicht am Ergebnis der ersten. Eine hohe Quote am Anfang ist normal und genau der Grund für das Programm.
Wie oft sollte simuliert werden?
Mehrmals im Jahr in unregelmäßigen Abständen. Ein fester Termin wird erwartet und verliert damit seinen Zweck.
Kann man ganze Abteilungen ausnehmen?
Ja, der Empfängerkreis lässt sich je Programm festlegen. Gerade zu Beginn ist ein kleinerer Kreis oft sinnvoll.
Was ist der Unterschied zum Phishing-Schutz?
Der Schutz hält Nachrichten technisch auf, bevor sie ankommen. Die Simulation übt den Umgang mit dem, was trotzdem durchkommt. Die beiden ersetzen einander nicht.

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Erste Runde gemeinsam planen

Wir legen Empfängerkreis, Maschen und Auswertung mit Ihnen fest und besprechen das Ergebnis danach.