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NIS2 Lieferkettensicherheit: Warum E-Mail-Verschlüsselung auch Ihre Zulieferer betrifft

NIS2 fordert sichere Kommunikation in der Lieferkette. Erfahren Sie, warum E-Mail-Verschlüsselung auch Zulieferer betrifft und wie das Nachrichtenportal die Lücke schließt.

3 minNIS2 & Compliance

NIS2 Lieferkettensicherheit: Warum E-Mail-Verschlüsselung auch Ihre Zulieferer betrifft

Die Lieferkette ist die offene Flanke der Cybersicherheit. NIS2 adressiert das direkt: §30 Abs. 2 Nr. 5 BSIG fordert Sicherheit in der Lieferkette – einschließlich der Kommunikation. Das hat weitreichende Konsequenzen für die E-Mail-Kommunikation mit Partnern, Zulieferern und Dienstleistern.

§30 Nr. 5 BSIG: Was steht im Gesetz?

Sicherheit in der Lieferkette einschließlich sicherheitsbezogener Aspekte der Beziehungen zwischen den einzelnen Einrichtungen und ihren unmittelbaren Anbietern oder Diensteanbietern.

Konkret bedeutet das:

  • Die Sicherheit der Kommunikationswege zu Partnern muss gewährleistet sein
  • Zulieferer müssen sicherheitstechnisch bewertet werden
  • Die E-Mail-Kommunikation in der Lieferkette muss verschlüsselt und nachvollziehbar sein

Warum E-Mail das schwächste Glied in der Supply Chain ist

In der typischen Lieferkette fließen sensible Daten per E-Mail:

  • Angebote und Verträge mit vertraulichen Konditionen
  • Technische Spezifikationen und Konstruktionszeichnungen
  • Rechnungen und Zahlungsdaten (Ziel von BEC-Angriffen)
  • Zugangsdaten für Systeme und Portale
  • Personenbezogene Daten (DSGVO-relevant)

Das Problem: Viele Zulieferer – besonders KMU – haben keine eigene Verschlüsselungsinfrastruktur. E-Mails werden unverschlüsselt gesendet und können auf dem Transportweg abgefangen werden.

Auch nicht-NIS2-betroffene Unternehmen sind indirekt betroffen

Ein häufiges Missverständnis: "Wir haben weniger als 50 Mitarbeitende, NIS2 betrifft uns nicht."

Falsch. NIS2-betroffene Unternehmen sind verpflichtet, die Sicherheit ihrer Lieferkette zu bewerten. Das bedeutet:

  • Sie können von Kunden Sicherheitsnachweise für die E-Mail-Kommunikation gefordert werden
  • Verträge können Verschlüsselungspflichten enthalten
  • Bei einem Vorfall beim Zulieferer haftet das NIS2-betroffene Unternehmen trotzdem

Fazit: Wenn Ihre Kunden unter NIS2 fallen, werden Sie als Zulieferer de facto mitreguliert.

Das Kernproblem: Verschlüsselung erfordert Infrastruktur auf beiden Seiten

Klassische E-Mail-Verschlüsselung mit S/MIME oder PGP funktioniert nur, wenn beide Seiten die Infrastruktur haben:

  • Der Sender braucht ein Zertifikat oder Schlüssel
  • Der Empfänger braucht ebenfalls ein Zertifikat oder Schlüssel
  • Schlüssel müssen ausgetauscht und aktuell gehalten werden

In der Praxis scheitert das bei den meisten Lieferantenbeziehungen. Das Ergebnis: E-Mails werden trotz NIS2-Pflicht unverschlüsselt versendet.

Die Lösung: Das Nachrichtenportal

Conbool löst genau dieses Problem mit dem Secure Message Portal:

So funktioniert es:

  1. Sie senden eine E-Mail an Ihren Zulieferer – verschlüsselt über das Gateway
  2. Hat der Empfänger kein S/MIME-Zertifikat oder PGP-Schlüssel, greift automatisch das Portal
  3. Die Nachricht wird verschlüsselt auf dem Gateway gespeichert
  4. Der Empfänger erhält eine Benachrichtigung mit Link zum Portal
  5. Nach sicherer Authentifizierung kann er die Nachricht im Browser lesen
  6. Er kann direkt verschlüsselt antworten – ohne eigene Software

Vorteile:

  • Kein Setup beim Empfänger erforderlich
  • Verschlüsselung funktioniert auch mit Partnern ohne eigene Infrastruktur
  • Vollständiger Audit-Trail für Compliance-Nachweise
  • In Ihre Corporate Identity integrierbar

Praxisbeispiel: Automobilzulieferer trifft auf NIS2-Audit

Ein mittelständischer Automobilzulieferer mit 120 Mitarbeitenden wird von seinem OEM-Kunden auditiert. Der OEM unterliegt als besonders wichtige Einrichtung den NIS2-Anforderungen und muss die Lieferkettensicherheit nachweisen.

Geprüft wird:

  • Wie kommuniziert der Zulieferer sensible Daten?
  • Werden E-Mails mit Konstruktionszeichnungen verschlüsselt?
  • Gibt es einen Audit-Trail für die Kommunikation?
  • Welche Maßnahmen zum Schutz vor Phishing sind implementiert?

Mit Conbool: Alle Punkte sind abgedeckt. SecureMail verschlüsselt automatisch, MailGuard schützt vor Bedrohungen, Audit-Logs liefern die Nachweise. Das Audit wird bestanden.

Ohne Conbool: Sensible E-Mails gehen unverschlüsselt raus, es gibt keine Audit-Logs, der Phishing-Schutz beschränkt sich auf den Standard-Spamfilter. Das Audit wird nicht bestanden – im schlimmsten Fall steht die Geschäftsbeziehung auf dem Spiel.

Conbool als Brücke zwischen NIS2 und Lieferkette

Conbool löst das Lieferketten-Dilemma:

  • Automatische Verschlüsselung: S/MIME und PGP wo möglich, Nachrichtenportal als universeller Fallback
  • Kein Aufwand für Partner: Empfänger brauchen keine eigene Software oder Zertifikate
  • Lückenloser Nachweis: Audit-Logs dokumentieren jede verschlüsselte Kommunikation
  • Einfache Einrichtung: Minuten statt Monate, keine komplexe Integration

Verschlüsselte Lieferkettenkommunikation muss nicht kompliziert sein. Mit dem richtigen Tool funktioniert sie automatisch – für beide Seiten.

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