DNS-Einträge setzen
Schritt 1.2 der manuellen Einrichtung. Vier DNS-Einträge beim Provider hinterlegen: TXT-Verifizierung, SPF, DKIM und MX.
Voraussetzung: Schritt 1.1: Domäne eintragen ist abgeschlossen.
Was hier passiert: Vier DNS-Einträge werden beim DNS-Provider hinterlegt, damit Conbool die Domain als verifiziert akzeptiert und Mailverkehr für sie signieren und empfangen darf.
Aufwand: 10 bis 30 Minuten Eingabe plus DNS-Propagierung, meist wenige Minuten.
Conbool zeigt im Setup-Assistenten im Schritt Verifizierung alle vier Einträge fertig zum Kopieren an. Diese werden eins zu eins beim DNS-Provider angelegt.
Eintrag 1. Verifizierung, Typ TXT
Bestätigt, dass die Domain wirklich dem Mandanten gehört.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Typ | TXT |
| Name | _verification.yourcompany.com |
| Wert | Im Setup-Assistenten angezeigt, entspricht der Account-ID |
Eintrag 2. SPF, Typ TXT
Autorisiert Conbool, E-Mails im Namen der Domain zu versenden.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Typ | TXT |
| Name | yourcompany.com bzw. @ |
| Wert | v=spf1 include:mail.conbool.com ~all |
Wichtig: Pro Domain darf es nur einen SPF-Record geben. Bei bestehenden SPF-Einträgen wird
include:mail.conbool.comergänzt, kein neuer Eintrag angelegt.
Eintrag 3. DKIM, Typ TXT
Signiert ausgehende E-Mails, damit Empfänger-Server die Echtheit prüfen können.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Typ | TXT |
| Name | conbool1._domainkey.yourcompany.com |
| Wert | Im Setup-Assistenten angezeigt, Format v=DKIM1; k=rsa; p=... |
Tipp DMARC: Für optimale E-Mail-Zustellbarkeit ergänzen sich SPF, DKIM und DMARC. Ein empfohlener DMARC-Eintrag lautet:
v=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@yourdomain.com
Eintrag 4. MX
Sorgt dafür, dass eingehende E-Mails an Conbool zugestellt werden.
| Feld | Wert |
|---|---|
| Typ | MX |
| Name | yourcompany.com bzw. @ |
| Wert | mail.conbool.com. |
| Priorität | 0 |
| TTL | 3600 |
Tipp Cutover: Der MX-Record kann zuletzt umgestellt werden. Bis dahin laufen eingehende Mails noch direkt an den alten Mailserver. Sobald der Mailserver in Schritt 2 angebunden ist und der Verbindungstest grün meldet, wird der MX umgestellt.
Vorgehen beim DNS-Provider
- Beim DNS-Provider anmelden, beispielsweise Cloudflare, IONOS, Strato, GoDaddy.
- Verwaltung der DNS-Einstellungen für die Domain öffnen.
- Die vier Einträge oben exakt so eintragen, wie sie der Setup-Assistent anzeigt. Ein einzelnes Leerzeichen oder Anführungszeichen kann die Prüfung scheitern lassen.
- Speichern.
- Im Setup-Assistenten auf Validierung starten klicken.
Geduld: Je nach DNS-Provider dauert die Propagierung bis zu 24 Stunden. In den allermeisten Fällen sind die Einträge innerhalb weniger Minuten verfügbar. Falls eine Prüfung anfangs rot bleibt, einige Minuten warten und erneut validieren.
Häufige Fehler
- Falscher Hostname: Der DKIM-Selektor muss exakt
conbool1._domainkeylauten, ohne die Domain am Ende. - Wert in Anführungszeichen: Manche Provider fügen Anführungszeichen automatisch hinzu, andere nicht. Falls die Validierung scheitert, einmal ohne und einmal mit Anführungszeichen versuchen.
- Mehrere SPF-Records: Pro Domain darf es nur einen SPF-Record geben. Bestehende Records ergänzen, keinen neuen anlegen.
- Falscher Record-Typ: TXT-Verifizierung, SPF und DKIM sind alle TXT-Records, nicht etwa CNAME.
- Propagierungsdauer: DNS-Änderungen können bis zu 48 Stunden dauern. Bei rotem Status zunächst einige Minuten warten und neu validieren.
Geschafft, wenn
Im Setup-Assistenten zeigen alle vier Prüfungen ein grünes Häkchen: TXT-Verifizierung, SPF, DKIM, MX. Die Domain ist „aktiv".
Nächster Schritt
→ Schritt 2: Mailserver anbinden: den eigenen Mailserver so konfigurieren, dass ausgehende E-Mails über Conbool laufen und eingehende Nachrichten von Conbool angenommen werden.